Positive Psychologie und ILP
Die Positive Psychologie wurde von Hochschullehrern an amerikanischen Universitäten entwickelt und sie verfolgt ganz ähnliche Ziele wie ILP. Ihre Forschung und Praxis sind ressourcenorientiert statt, wie in der herkömmlichen Psychologie, defizitorientiert. Die Positive Psychologie erforscht und praktiziert, was Menschen stärkt und was das Leben lebenswerter macht.
Die Einstellungen der Positiven Psychologie stoßen auf breite Resonanz in den Bereichen Coaching und Motivationstraining. Hier bewährt sich das optimistische Nach-vorne- Schauen und das Kompetenzen-orientierte Handeln. Die akademische Psychologie und klassische Psychotherapie begegnen dem Bereich Positive Psychologie jedoch teilweise kritisch bis ablehnend. Das erklärt sich zum Teil aus ihrer gewohnt analytischen Haltung.
Wie steht ILP zur Positiven Psychologie? In ihrer lösungs- und ressourcenorientierten Haltung fühlt sie sich von der Positiven Psychologie bestätigt. Sie begrüßt auch den konsequent lebenspraktischen und ganzheitlichen Ansatz der Positiven Psychologie. Wenn es jedoch um die Realisierung der Ziele und um das Verständnis der Ergebnisse geht, verfügt ILP sowohl über die wirksamen Methoden als auch über eine aufschlussreiche Theorie.
Gerade für den akademischen Bereich, der sich bisher wenig aufgeschlossen gezeigt hat für die neuen Paradigmen in Psychotherapie und Coaching, kann die Positive Psychologie eine Neuorientierung anregen. Denn die Lösung gesellschaftlicher und individueller Probleme erfordert neue, integrale Kompetenzen, wie sie ILP und die Positive Psychologie vertreten. Auch gegenüber der Positiven Psychologie bestätigt sich, dass ILP mit allen lösungs-, ressourcen- und kompetenzorientierten Verfahren kompatibel ist. Und dass ILP über ein solides Wissen und Können verfügt, das sich in der Praxis bestens bewährt.
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